Neuraltherapie nach Huneke

Die Neuraltherapie ist eine wirksame Methode zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen sowie verschiedener Krankheiten. Durch die Injektion kleiner Mengen von Procain (örtlich wirkendes Betäubungsmittel) werden Fehlfunktionen des Organismus normalisiert und die damit verbundenen gesundheitlichen Störungen in der Selbstheilung unterstützt.

Die Fachärzte der SANTH (Schweizerische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie) wenden die Neuraltherapie täglich bei vielen Patientinnen und Patienten an. Dabei ist die Neuraltherapie auch dann wirksam, wenn die klassische Schulmedizin die Auslöser der Beschwerden nicht zweifelsfrei erkennen und behandeln vermag.

„Mitfühlen, Mitdenken, Mitbeten ist ein wunderbares Medikament.“ Dr. Ebo Rau

Anwendungsgebiete

  • Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsneuralgien, Schwindel und Tinnitus

  • Sportverletzungen und Überlastungsschäden
, Tennisellbogen, Entzündung von Muskelsehnen, verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen

  • Stress, Erschöpfungszustände (Burn-out), Schlafstörungen und depressive Verstimmungen

  • Durchblutungs- und Wundheilungsprobleme

  • Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen
, chronische Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen

Die Biochemie und Hormone des Körpers lenken die Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper. Gesteuert werden diese durch das autonome Nervensystem. Für eine wirksame und nachhaltige medizinische Behandlung ist es daher notwendig, nicht nur die Vorgänge der Biochemie und des Hormonhaushaltes zu kennen und gegebenenfalls zu therapieren, sondern eine Stufe höher anzusetzen – im autonomen Nervensystem.

In der Neuraltherapie werden die Interferenzfelder im Körper betrachtet und gesamtheitlich behandelt. Das Resultat ist ein ausgeglichenes Nervensystem, welches den Patienten dabei hilft, zu genesen und gesund zu bleiben. In Kombination mit einem personalisierten Ernährungs-, Stoffwechsel- und Entgiftungsprogramm ist die Neuraltherapie eine wirkungsvolle Therapiemethode bei einer Vielzahl von Beschwerden.

Die Neuraltherapie erfordert eine gründliche Anamnese jedes traumatischen Ereignisses als Auslöser von Krankheiten und körperlichen Beschwerden. Sind diese erkannt, so beginnt die eigentliche Behandlung, bei der der Körper in seiner Gesamtheit und dem Zusammenspiel der Organe und Nerven betrachtet und therapiert wird.

Ein Organ (Herz, Gallenblase, Auge, Gelenk, usw.) erkrankt nie isoliert, sondern immer im Wechselspiel mit dem Gesamtorganismus. In der Neuraltherapie werden chronische Schmerzen, Dysfunktionen und Störfelder beseitigt. So können sich Körper und Geist wieder selbst regulieren und heilen.